Engagement in der Krise

In der neuen Ausgabe von #50ways ist eine der Plant- for- the-Planet Aktivistinnen und die #Coronaschool zu Gast.

Im neuen Beitrag zu #50waystoleavethecrisis spricht Thomas Schmidt von Helliwood mit Nicole Lippmann, einer Aktivistin von Plant-for-the-Planet und Schülerin. Im Dreiergespräch außerdem zu Gast, Kaiya Reisch, eine der Gründerinnen der Corona School.

Kaiya Reisch studiert in Bonn und war beteiligt an der Gründung der Corona School, die aus dem #Wirvsvirus Hackathon der Bundesregierung, entstanden ist. Auf der digitalen Plattform können sich Schülerinnen und Studentinnen registrieren und werden zur digitalen Lernunterstützung gematcht. „Am Anfang, als die Schulen geschlossen wurden, gab es wenig direkte Hilfe, das war unser Antrieb“, sagt Kaiya Reisch im Gespräch mit Helliwood.

Mehr als 10.000 Schülerinnen und 8000 Studentinnen sind inzwischen bei der Corona School angemeldet und werden von einem großen Team mit entsprechenden Unterteams ehrenamtlich verwaltet. „Wenn ich in der Situation wäre Hilfe zu benötigen, dann wäre es doch großartig, wenn jemand da wäre“, berichtet Kaiya Reisch zu ihrem Engagement und unterstreicht damit die Aussagen aller drei Teilnehmerinnen, dass Engagement ein Bestandteil ihres Lebens ist.

Aus dem Gespräch mit Kaiya Reisch von der Initiative #Coronaschool und Nicole Lippmann von der Initiative Plant-for-the-Planet haben wir einige Ideen und Anregungen gesammelt. Diese haben wir in einem PDF hier zusammengefasst.

Thomas Schmidt von Helliwood fragt genauer nach. Aus seiner Arbeitspraxis weiß er, wie wichtig gute Kommunikation ist, denn „Engagement bedeutet auch viel Zeit und viele Abstimmungsprozesse.“ Nicole Lippmann kann hier von ihrer Organisation „Plants for the Planet“ berichten. Regelmäßig gibt es dort Calls oder Onlinekonferenzen, um sich abzustimmen, auch um die Motivation am Laufen zu halten „Wenn man Spaß an etwas hat, dann werden auch neue Kräfte frei“, erzählt sie.

Allerdings freut sich bereits jetzt auch wieder auf persönliche Begegnungen beim Baum pflanzen oder der Planung von vielen Aktionen zum Umweltschutz, denn „Nach Corona brauchen wir wieder die Nähe zu Menschen, um das Thema Klimawandel wieder voranzubringen.“ Thomas Schmidt von Helliwood ergänzt „Digitale Tools sind eine sehr gute Möglichkeit für die Bündelung von Engagement, aber mit Bildung ist auf digitale Aufklärung von Nöten.“

Als Ausblick auf die Zukunft gehen alle drei Teilnehmerinnen davon aus, dass die Natur wieder eine zentrale Rolle einnehmen wird und dass die Wertschätzung von Begegnungen steigen wird.

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