#WirfürSchule im Gespräch

Stell dir vor es ist Schule und jeder will hin.Der Hackathon #WirfürSchule hat in der letzten Zeit sehr viele Initiativen und Ideen zur Digitalisierung von Schulen gebündelt.

„Im schulischen Umfeld gibt es jede Menge kreativer Köpfe“, so beginnt Thomas Schmidt von Helliwood die neuste Folge #50ways mit der Unternehmerin Verena Pausder. Sie hat in den letzten Monaten den Hackathon #wirfürschule ins Leben gerufen und berichtet davon, dass die letzten Monate der absolute Neuzustand für alle Seiten war. „Was wäre aber, wenn man diese ganze Energie in etwas kanalisieren würde, damit etwas entsteht und bleibt“, erklärt Verena Pausder, die den Verein „Digitale Bildung für alle“ gegründet hat.

Am Hackathon #WirfürSchule seien gezielt Schüler, Lehrer und Wirtschaftsprofis beteiligt gewesen. Aus mehr als 200 Projekten in 9 Themenfelder seien 15 Projektteams als Gewinner gekürt worden und jetzt in der unterstützten Entwicklungsphase ihrer Ideen. „Wir schaffen den kollaborativen Raum und bieten die Plattform“, erzählt Verena Pausder und berichtet von Meilensteinen wie digitalen Zusammenkünften über längere Zeiten und Slackkanälen zur Absprache.

Der Hackathon #WirfürSchule hat in der letzten Zeit sehr viele Initiativen und Ideen zur Digitalisierung von Schulen gebündelt. Doch was wird davon bleiben? Im Gespräch mit Verena Pausder hat Thomas Schmidt von Helliwood Ideen für #50ways gesammelt. Diese haben wir in einem PDF gebündelt.

Thomas Schmidt von Helliwood war selbst an #WirfürSchule beteiligt und hat Projekte wie „den Freiday“ oder „In Data we trust“ verfolgt. Er sieht den stetigen Austausch mit Lehrern als zentralen Punkt an „Denn so öffnen sich Schulen“ und hat als Teilnehmer das Projektmanagement und die Unterstützung selbst erfahren können.

Verena Pausder kann die bestätigen, die Unterstützung und der Austausch seien das höchste Gut des Hackathons „Die Kollaborationsplattform ist die Basis. Es ist ein Ort im Digitalen wo man fragen kann und Unterstützung erhält.“ Die Initiative ist auch mit der Wirtschaft gekoppelt, was der Hackathon #wirfürschule sehr transparent kommuniziert. „Im Bildungsbereichfließt immer noch zu wenig Geld, daher ist eine Transparenz aller Beteiligten uns sehr wichtig.“

Der nächste Schritt für die Initiative #WirfürSChule ist nun die digitale Präsentation vor der Kultusministerkonferenz am 15.09.20. „Wir versuchen Infrastruktur zu nutzen, die bereits vorhanden ist, das bringt alle Seiten weiter“, berichtet Verena Pausder von der gemeinsamen Arbeit mit in den Projekten. „Gerade diese zu nutzen und auch mal mutiger zu sein, wenn es um die Formate und Ideen geht“, das sieht Thomas Schmidt von Helliwood als zentral an. Die Kinder sollten keine Versuchskaninchen sein, aber vielleicht könnten wir ohne Krise und ohne Druck mal mutiger sein und das gilt für alle bestehenden Schulsysteme.

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