Die Zukunft ist jetzt!

In dieser Ausgabe von #50ways spricht Thomas Schmidt von Helliwood mit Magdalena Rogl, Katie Gallus und Max Thinius darüber warum die Zukunft jetzt stattfindet.

Thomas Schmidt spricht in dieser Ausgabe von #50ways mit dem Head von Digital Channels von Microsoft Magdalena Rogl, der Moderatorin Katie Gallus und dem Futurologen Max Thinius. „Diese Krise hat uns gezeigt was in vielen Bereichen möglich ist“, erzählt Magdalena Rogl über ihre Home-Schooling und Home-Office Erfahrungen im Interview. „Sie zeigt uns aber auch, was noch alles getan werden muss“, berichtet die vierfache Mutter über plötzliche Neuerungen und Chancen im Bildungsbereich. „Plötzlich geht eben einiges doch“, bestätigt Max Thinius, der sich als Futurologe vor allem mit der Darstellung von Ängsten und dem Aufzeigen von Möglichkeitsräumen beschäftigt.

Thomas Schmidt von Helliwood kann dies aus seiner Praxis bestätigen. „So viel digital war vorher nicht“, sagt er und fragt sich aber durchaus: Wie schaffen wir es nun alle mitzunehmen?“ Mit dieser Nachfrage stößt er auf offene Ohren bei seinen Gesprächspartnerinnen. „Das ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft“, führt Magdalena Rogl aus.

Es gehe nicht darum, dass plötzlich alle Devices haben, sondern dass allen Menschen die gleichen Voraussetzungen und Zugänge ermöglicht werden. Katie Gallus kann dies von ihren Fernreisen bestätigen. „Gerade Change Maker in Krisengebieten bauen Innovationen auf und boxen sich durch, dafür benötigen sie gar nicht alle komplette Ausstattungen, sondern die Wertschätzung für das Hier und Jetzt, das kann man auch hier derzeit beobachten.“

"Die Zukunft ist jetzt", sagt Max Thinius im Gespräch mit Magdalena Rogl und von Microsoft und der Moderatorin Katie Gallus. In einem PDF, zum Download, haben wir Anregungen und Ideen für Sie aus dieser Folge zusammengefasst.

Im Gespräch mit Helliwood kommen alle Gesprächspartnerinnen immer wieder auf die benötigten Soft Skills zu sprechen, die den derzeitigen Wandel begleiten müssen. „Machen wir uns immer wieder viele Dinge bewusst: Wie fühle ich mich jetzt. Bin ich gut oder schlecht gelaunt und darf ich das überhaupt sein?“ Anderen zu helfen, diese zu unterstützen und Handlungsoptionen aufzuzeigen, all das mache einen selbst glücklich und zufrieden, stellen alle fest. Gerade Kommunikation und Offenheit sei ein Schlüssel zu einem guten Umgang mit allen weiteren Entwicklungen.

Thomas Schmidt schlägt vor mal einen Liebesbrief an Corona zu schreiben, um sich vielleicht auch die eigenen positiven Entwicklungen aufzuzeigen. „All das sind denkbare Optionen“, sagt Max Thinius. „Wichtig ist eine Entschleunigung, denn eine bloße Übertragung von analog auf digital geht einfach nicht. Wir müssen vielleicht alle hybrider denken lernen, denn die Zukunft können wir jetzt verändern, das ist deutlich.“

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